Gewürze richtig lagern: Die besten Tipps zur Aufbewahrung

Ob zum Abschmecken der Lieblingssoße für einen dampfenden Soulfood- Pastateller , für kreative Bowls , raffinierte Salate oder Selbstgemachtes aus dem Ofen: Beim Kochen und Backen spielen Gewürze eine wichtige Rolle für den perfekten Geschmack. Aus diesem Grund nennen Hobbyköche oder -bäcker häufig eine umfangreiche Auswahl an Gewürzen und Kräutern ihr Eigen. Damit ihr Aroma möglichst lange erhalten bleibt, sollten Gewürze nicht nur in geeigneten Behältern, sondern auch am richtigen Ort in der Küche gelagert werden!

Denn egal, ob es sich um Gewürze für süße oder herzhafte Gerichte, für warme oder kalte Speisen, für Desserts oder Backwaren handelt: Richtig aufbewahrt bzw. gelagert bleiben der charakteristische Geschmack von Gewürzen und ihre Qualität optimal erhalten. Mithilfe einer praktischen und übersichtlichen Gewürzaufbewahrung hast du die richtigen Aromengeber außerdem schneller zur Hand und findest auf Anhieb, wonach du suchst.

Behälter für Gewürze und Kräuter gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten. Größe bzw. Füllmenge und Design unterscheiden sich dabei ebenso wie das Material. Behältnisse aus Glas, Kunststoff, Edelstahl oder Keramik eignen sich zum Aufbewahren von Gewürzen am besten, denn sie schützen ihren Inhalt zuverlässig vor Feuchtigkeit und Schmutz und halten ihn frei von Fremd-Aromen, die den Geschmack der Gewürze beeinträchtigen könnten. Worauf es bei der richtigen Lagerung von Gewürzen und Kräutern noch ankommt, erfährst du in diesem Artikel.

Gewürze aufbewahren: So lagerst du Gewürze und Kräuter in deiner Küche

Gewürze und getrocknete Kräuter behalten ihr Aroma am besten, wenn sie luftdicht und vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Vor allem Salz und Gewürze in Pulverform können durch eindringende Feuchtigkeit bei der Lagerung leicht verklumpen. Gut schließende Gewürzbehälter halten außerdem Staub oder Ungeziefer von ihrem oft kostbaren Inhalt ab. Zudem solltest du getrocknete Kräuter und Gewürze dunkel lagern, denn auch UV-Licht beeinträchtigt ihre Haltbarkeit und kann zu unerwünschten Veränderungen bzw. Verlust des Aromas führen. Wichtig ist außerdem, Gewürze in der Küche möglichst nicht in unmittelbarer Herd- oder Ofennähe aufzubewahren, denn auch Hitze schadet ihrer Qualität und Haltbarkeit.

Ideal zum Lagern von Gewürzen ist ein dunkler, trockener Ort, an dem die Temperatur möglichst konstant und eher kühl ist – beispielsweise die Speisekammer, ein Küchenschrank, ein Regal oder eine Schublade, die zwar gut erreichbar, aber eben nicht direkter Wärmeeinwirkung oder Lichteinfall ausgesetzt sind.

Im besten Fall bestehen die Behälter, in denen du deine Gewürze lagerst, aus einem aromasicheren, hygienischen Material, das sich leicht reinigen lässt. So stellst du sicher, dass der Inhalt nicht den Geschmack oder Geruch des Gewürzes annimmt, das du zuvor darin aufbewahrt hast. In einem sauberen Behälter aus Glas, Keramik, Edelstahl oder Kunststoff aufbewahrt, schmeckt der Zimt für dein Porridge genau so, wie er schmecken soll – und nicht etwa nach italienischen Kräutern!

Weitere Tipps zur Aufbewahrung von Gewürzen in der Küche

Ob praktische Streudose, Gewürzglas mit Schraubdeckel oder Bügelverschluss, Keramik-Gewürzdose mit Holz- oder Korkdeckel oder aromensicherer Metallbehälter: Damit du Gewürze möglichst platzsparend aufbewahren kannst, lohnt es sich, ein einheitliches System zu wählen. So verschenkst du in der Gewürzschublade oder auf dem Regalbrett, auf dem deine Gewürze lagern, keinen unnötigen Platz. Einheitliche Gewürzbehälter lassen die Küche auch direkt aufgeräumter wirken.

Farbige Labels oder beschriftete Etiketten helfen dabei, den Überblick zu behalten und schneller zu finden, wonach du suchst. So kannst du beispielsweise Kräuter in einem Behältnis mit grünem Deckel oder grünem Etikett aufbewahren, während Paprika und Chili mit rot und Gewürzmischungen mit orange markiert werden. Welches Markierungssystem du letztlich wählst, um beim Aufbewahren von Gewürzen mehr Ordnung und damit Durchblick zu wahren, ist – ebenso wie ihre Anwendung und Dosierung – reine Geschmackssache. Gut ausgespülte Marmeladengläser mit fest sitzendem Schraubverschluss eignen sich für die Lagerung deiner Gewürze ebenso wie Edelstahlbehälter mit Clip-Verschluss oder Metallbügeln.

Gewürze, die du oft auch bei Tisch verwendest, etwa Salz und Pfeffer zum individuellen Abschmecken, machen sich gut in besonders dekorativen Behältnissen – so beweist du beispielsweise mit einer edlen Pfeffermühle sowie einer hübschen Schale aus Keramik , in der du grobes oder feines Salz auftischst, Geschmack. Eine kleine Schüssel , aus der das Salz mit den Fingern oder mithilfe eines kleinen Löffels entnommen wird, bietet nicht nur die Möglichkeit, genau zu dosieren, sondern ist auch ein Hingucker auf dem Tisch.

Gleichzeitig schafft diese offene Art der Gewürz-Aufbewahrung eine sinnliche Erfahrung und macht damit jedes Essen noch ein wenig erinnerungswürdiger. Es gibt viele Gelegenheiten, zu denen du Gewürze oder frische Kräuter offen auf dem Tisch bereitstellen kannst, etwa im Rahmen eines gemütlichen Frühstücks oder Brunchs. Arrangiere die einzelnen Schälchen mit Schnittlauch, Petersilie oder Chiliflocken zum Beispiel auf einem Tablett oder einem großen Teller . So kann sich jeder sein Rührei oder sein belegtes Brötchen individuell würzen und es entsteht eine noch gemütlichere Atmosphäre bei Tisch. Gleichzeitig wirken so ein paar offene Gewürzschälchen aus lasierter Keramik dekorativ und lockern damit das Gesamtbild deiner gedeckten Tafel auf.

Wie lange kann man Kräuter und Gewürze aufbewahren?

Richtig gelagert, halten sich getrocknete Kräuter und Gewürze zwischen einem halben und drei Jahren. Wichtig ist, dass du sie möglichst dunkel, trocken und fest verschlossen lagerst.

  • Gemahlene Gewürze sind insgesamt nicht ganz so lange haltbar wie Gewürze, die du im Ganzen lagerst, die also nicht zerkleinert oder gemahlen sind. Pfefferkörner, Muskatnüsse, Zimtstangen, Sternanis, Korianderkapseln oder ganze Nelken lassen sich ohne Bedenken auch mehrere Jahre aufbewahren.
  • Gemahlene Gewürze oder auch Gewürzmischungen wie Curry sind dagegen unter Umständen weniger lange haltbar bzw. verändern im Laufe der Zeit ihren Geschmack.
  • Farbintensive Gewürze wie Paprika, Chili, Kurkuma oder Curry können, falls sie an ihrem Lagerort Licht abbekommen, auch vorzeitig verblassen.
  • Gehackte, frische Kräuter halten sich übrigens auch gut im Tiefkühler – bei minus 18 Grad sogar bis zu einem Jahr! Am besten frierst du sie vorportioniert in einem Eiswürfel-Behälter ein oder füllst sie nach dem Hacken in eine gut schließende Kunststoffdose, aus der du nach Bedarf die gewünschte Menge entnehmen kannst.

Idealerweise kaufst du Gewürze in möglichst kleinen Mengen ein, um eine Überlagerung und zeitlich bedingte Qualitätseinbußen zu vermeiden. Nach dem Kauf solltest du Gewürze und getrocknete Kräuter aus einer Nachfülltüte direkt in einen fest schließenden Behälter umfüllen. So bleiben Aroma und Qualität optimal erhalten und Lebensmittelmotten und anderes Ungeziefer haben keine Chance. Kontrolliere am besten regelmäßig, ob deine Gewürze noch haltbar sind, indem du einen Blick auf das Mindesthaltbarkeitsdatum wirfst oder eine Sicht-, Geruchs- und Geschmacksprobe machst.

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