Keramik-Reparatur: Rette dein Lieblingsstück!

Manchmal genügt schon eine kleine Unachtsamkeit – und aus der geliebten Keramik wird ein Scherbenhaufen. Doch es gibt Hoffnung: Eine Keramik-Reparatur funktioniert fast immer. Vorausgesetzt, du verwendest den geeigneten Kleber und bringst etwas Geschick und Geduld auf. Worauf kommt es an, wenn du deine geliebte Keramik-Tasse reparieren oder einen Keramik-Teller kleben möchtest? Wir haben die besten Tipps für dich!

Keramik-Geschirr reparieren – mit welchem Klebstoff?

Auch wenn unsere VELIMARE-Keramik sehr robust, spülmaschinenfest und hitzebeständig ist: Geschirr übersteht Stürze oder Stöße leider nur selten völlig unbeschadet. Geht dir ein Teil unseres schönen Keramik-Geschirrs kaputt, lässt es sich aber in vielen Fällen reparieren – sei es ein Keramik-Teller, eine Tasse oder ein Becher oder ein anderes Stück. Dazu brauchst du weder einen Brennofen noch besondere Fachkenntnisse. Ein geeigneter Kleber reicht für eine Keramik-Reparatur völlig aus.

Welchen Kleber du verwenden solltest, um dein Geschirr zu reparieren, hängt vor allem von der Größe der Scherben ab. Relativ einfach gelingt dir eine Keramik-Reparatur, wenn zum Beispiel am Teller nur eine kleine Ecke abgeplatzt oder der Henkel von der Tasse abgebrochen ist. Doch selbst wenn du vor einem Scherbenhaufen sitzt, besteht Hoffnung, dass du dein Lieblingsteil wieder zusammensetzen kannst. Komplett zerbrochenes Geschirr zu kleben erfordert jedoch etwas Fingerspitzengefühl.

Neben speziell für Keramik-Reparaturen im Handel angebotenen Sets mit Epoxid-Spachtelmasse kannst du folgende Klebstoffe verwenden, um dein Keramik-Geschirr zu reparieren:

  • Sekundenkleber
  • Keramik-Spezialkleber
  • Porzellan-Kleber

Sekundenkleber

Geht es zum Beispiel darum, eine herausgebrochene Schlagstelle im Keramik-Teller zu kleben, ist Sekundenkleber immer eine gute Wahl. Kleine Keramik-Reparaturen wie diese sind blitzschnell erledigt. Kleber auftragen, Scherbe einfügen, kurz andrücken – fertig! Sieh dich aber beim Arbeiten mit Sekundenkleber besonders vor, damit dein Finger nicht mit am Teller kleben bleibt! Auch zum Kleben von breiten, großflächigen Scherben ist Sekundenkleber eine gute Wahl.

Porzellan-Kleber

Mit Porzellan-Kleber lässt sich nicht nur Porzellan-Geschirr reparieren, sondern auch Keramik. Zu den besonderen Eigenschaften dieser Art von Klebstoff gehören Wasserfestigkeit und Hitzebeständigkeit. Nutzt du Porzellankleber beispielsweise, um den abgebrochenen Henkel deiner Keramik-Tasse zu reparieren, übersteht diese anschließend problemlos wieder den Abwasch im Geschirrspüler.

Keramik-Spezialkleber

Speziell für die Keramik-Reparatur entwickelt eignet sich dieses Epoxidharz-Gel optimal, um Keramik-Teller zu kleben oder Schäden an anderem Keramik-Geschirr zu beheben. Vor allem wenn du es mit großen Scherben zu tun hast, empfiehlt sich dieser Spezialkleber. Er härtet extrem schnell aus und die Klebestellen verschleißen kaum.

Keramik-Reparatur-Sets mit Epoxid-Spachtelmasse

Wenn es dir nicht gelungen ist, nach dem Missgeschick wirklich alle kleinen Scherben aufzusammeln, hilft dir dieses Set weiter. Mit der Epoxid-Spachtelmasse gelingt es dir, Keramik-Geschirr zu kleben und vorhandene Lücken auszugleichen.

Keramik-Geschirr reparieren – Schritt für Schritt

Versuche, wirklich alle Bruchstücke aufzusammeln – dann hast du die besten Chancen, dass die Keramik-Reparatur hinterher kaum auffällt. Ebenso wichtig: Warte nicht zu lange, bevor du dein Lieblingsstück wieder zusammensetzt. Denn ohne die schützende Glasur werden die Bruchränder schnell porös, sodass die Bruchkanten „ausfransen“ und sich nicht mehr so einfach nahtlos zusammenfügen lassen. So gehst du Schritt für Schritt vor, wenn du Keramik-Geschirr reparieren möchtest:

Schritt 1: Reinigen

Auf sauberen Bruchkanten haftet der Klebstoff bei der Keramik-Reparatur am besten. Reinige die Scherben vorsichtig unter warmem, fließendem Wasser. Weiche die Bruchstücke aber auf keinen Fall über längere Zeit in Wasser ein. Vermeide es außerdem, mit einer harten Bürste über die Bruchkanten zu schrubben und säubere sie stattdessen lieber durch Abtupfen mit einem acetonhaltigen Reiniger. Mit einem weichen Pinsel lassen sich Schmutzpartikel auf glatten Bruchflächen ebenfalls gut entfernen.

Schritt 2: Trocknen

Damit sich Keramik und Klebstoff optimal verbinden können, darf die Scherbe beim Kleben nicht mehr feucht sein. Achte deshalb darauf, dass die Scherben nach der Reinigung wirklich gut durchtrocknen.

Schritt 3: Testlauf

Bevor du damit beginnst, dein Keramik-Geschirr zu kleben, starte einen Testlauf. Setze alle Scherben, die du hast, vorsichtig wie ein Puzzle zusammen – und zwar ohne Kleber. Mit diesem wichtigen Arbeitsschritt stellst du sicher, dass alle Teile vorhanden sind. Überspringst du diesen Test und stellst erst während des Klebens fest, dass doch etwas fehlt, ist es zu spät.

Schritt 4: Kleben

Jetzt wird es ernst: Du beginnst, Keramik-Tasse oder Keramik-Teller zu reparieren. Trage dazu sparsam dosiert den Klebstoff deiner Wahl auf die beiden Bruchkanten auf, die du zusammenfügen möchtest. Drücke die Scherben so passgenau wie du kannst aneinander und halte den Druck für mindestens eine Minute aufrecht. Geht es bei deiner Keramik-Reparatur um gleich mehrere Bruchstücke, dann wiederhole das Ganze, bis alles miteinander verklebt ist. Lass dich nicht irritieren, wenn etwas Klebstoff aus den Fugen hervortritt. Versuche erst gar nicht, diese Stellen mit einem Tuch oder Ähnlichem zu reinigen, denn das erzeugt unschöne Stellen. Entferne den überschüssigen Kleber erst nach dem Trocknen, am besten mit einer Rasierklinge.

Schritt 5: Trocknen

Fast geschafft! Jetzt heißt es, Geduld haben und Tasse oder Teller gut durchtrocknen lassen. Stelle das Geschirr nach dem Kleben sicher weg und warte etwa zwei Tage. Dann ist dein Lieblingsteil wieder einsatzbereit.

Falls die Keramik-Reparatur mal doch nicht ausreicht...

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