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Rezepte für Porridge: drei gesunde Varianten des Frühstücksklassikers

Porridge ist in den letzten Jahren zum wahren Frühstückstrend mutiert. Obwohl es bereits als Haferbrei lange bekannt ist, hat das Porridge, das uns heute in die Schüssel kommt, nicht mehr viel mit seinem Vorgänger zu tun. Heutzutage überrascht das Frühstück, das auf der Basis von Haferflocken zubereitet wird, mit geschmacklichem Facettenreichtum. Wir stellen dir neben einem einfachen Grundrezept leckere Abwandlungen des schottischen Traditionsfrühstücks vor. Probiere einfach mal, welches dein liebstes Porridge-Rezept wird!

Porridge hat Tradition – und viele Namen

Seinen Ursprung hat das Porridge in den schottischen Highlands. Da Hafer auch im rauen, feuchten Klima Nordeuropas gedeiht, wird das robuste Getreide traditionell dort angebaut. Als nahrhafte und lange sättigende Frühstücksmahlzeit bildete das Porridge, das ursprünglich meist nur mit Wasser und einer Prise Salz zubereitet wurde, für Generationen von Arbeiterfamilien eine wichtige Grundlage der Ernährung. Das gälisch-schottische Wort für Porridge lautet übrigens „brochan“, das sich mit „Topf“ übersetzen lässt.

Im Deutschen wird statt des Kochutensils, das zur Zubereitung benötigt wird, das Ergebnis benannt: Haferbrei. In den USA kennt man Porridge auch als Oatmeal. Nenn es wie du magst – das, was du nach dem Zubereiten des Porridges aus der Schüssel löffelst, wird dich gleichermaßen glücklich und satt machen. Gesund ist Porridge obendrein, denn die langkettigen Kohlenhydrate aus den aus dem vollen Korn hergestellten Haferflocken lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen und halten ihn im Vergleich zu Weißmehlprodukten lange konstant. Jetzt aber genug der Facts zum Thema Porridge – hier kommt unser Grundrezept für deine Schüssel(n) voller Glück.

Porridge zubereiten: das Grundrezept zum Genießen und Abwandeln

Glücklicherweise hat sich der schlichte Haferbrei von einst zu einem echten Trendsetter entwickelt und präsentiert sich heute in vielen leckeren Varianten. Die Zubereitung ist dabei so einfach, dass du das Basic- Rezept zwar nicht im Schlaf, aber immerhin noch halb verschlafen hinbekommen solltest. Es braucht lediglich zwei Zutaten und drei Schritte, um Porridge selbst zu machen:

  • Für das Basis-Rezept gibst du 50 g Haferflocken zusammen mit 150 ml Flüssigkeit (nach Geschmack Wasser, Milch, Hafermilch oder eine andere pflanzliche Milchalternative deiner Wahl) in einen Topf.
  • Lass die Mischung bei schwacher Hitze kurz aufkochen und rühre dabei gelegentlich um, damit nichts am Topfboden anhaftet.
  • Lass dein Porridge ein paar Minuten eindicken und fülle es dann in eine Schüssel , einen tiefen Teller oder eine Müslischale . Vor dem Genießen kannst du dein Porridge nun noch nach Geschmack verfeinern, zum Beispiel mit Obst und Toppings deiner Wahl – den Möglichkeiten sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt!

Statt auf dem Herd kannst du Porridge auch in der Mikrowelle zubereiten. Dafür mischst du die Haferflocken mit der Flüssigkeit in einem mikrowellengeeigneten Gefäß. Erhitze deine Hafermahlzeit dann für ein bis zwei Minuten bei 600 Watt. Nimm das Porridge heraus, rühre einmal um und gönne ihm eine weitere Minute in der Mikrowelle – fertig ist dein schnelles Power-Frühstück!

Porridge ohne zu kochen: Overnight Oats

Du kannst auch ganz ohne Herd oder Mikrowelle ein köstliches Porridge machen: Die kalte, aber nicht weniger köstliche Variante des Hafer-Lieblings nennt sich Overnight Oats! Dabei entwickeln die Haferflocken, die mit der kalten Flüssigkeit vermischt werden – der Name sagt es schon – über Nacht ihre unvergleichlich cremige Konsistenz.

Für das Grundrezept der Overnight Oats mischst du 50 g Haferflocken mit 100 ml Flüssigkeit deiner Wahl. Du kannst hier neben Wasser, Milch oder Pflanzendrink übrigens auch Joghurt oder Quark verwenden. Da Overnight Oats mehr Zeit zum Quellen haben, benötigst du für die Zubereitung etwas weniger Flüssigkeit. Fülle die Mischung am besten in ein Schraubglas und schüttle alles ordentlich durch. Danach wandern deine Overnight Oats in den Kühlschrank. Für die ideale Cremigkeit brauchen die Flocken etwa sechs bis acht Stunden Quellzeit – perfekt also, wenn du sie über Nacht in den Kühlschrank stellst. Natürlich kannst du sie aber zu jeder anderen Tageszeit ebenso zubereiten.

Sollte der kalte Haferbrei nach dem Durchziehen etwas zu fest geworden sein, gib einfach noch etwas Wasser oder (Pflanzen-)Milch dazu – Toppings deiner Wahl drauf, loslöffeln! Da sie im Idealfall ohnehin schon in einem Schraubglas oder einem geschlossenen Behälter zubereitet werden, lassen sich Overnight Oats übrigens hervorragend mitnehmen – zum Beispiel zur Uni, zur Arbeit oder auch auf Reisen.

Abwechslungsreiche Ideen ganz nach deinem Geschmack

Ob Apfel-Zimt-Porridge mit klein geschnittenen Apfelstücken, sommerliches Beeren-Porridge mit frischen Heidel- und Himbeeren, Winter-Porridge mit wärmenden Chai-Gewürzen oder Schoko-Bananen-Porridge mit Kakaopulver oder gehackter Schokolade: Die Möglichkeiten, dein Porridge abzuwandeln, sind so vielfältig, dass du jeden Tag neue Lieblingskreationen entdecken kannst:

  • Schleckermäuler geben für gesunde Süße noch etwas Birken- oder Kokosblütenzucker, Honig, Reis- oder Dattelsirup oder Agavendicksaft zum fertigen Haferbrei.
  • Ein echter Genuss ist auch Nuss- oder Mandelmus als Porridge-Topping, das zudem die Konsistenz noch cremiger macht.
  • Gehackte Nüsse, Chia- oder Leinsamen oder getrocknete Cranberries, Gojibeeren, Apfel- oder Bananenchips sorgen nicht nur für Abwechslung im Mund, sondern machen dein Porridge noch vollwertiger und nahrhafter.
  • Frisches Obst oder aufgetaute TK-Früchte schmecken in Porridge oder Overnight Oats ebenso wie Obstmus oder -mark und verleihen deinem Grundrezept einen individuellen Touch.
  • Für die sogenannten Pudding Oats kochst du dein Porridge wie gewohnt auf. Rühre dann Vanillepuddingpulver in etwas Flüssigkeit – zum Beispiel in Milch oder einer pflanzlichen Alternative – an, gib alles zum Porridge hinzu und lass es noch ein wenig eindicken. Hebe anschließend Quark, Skyr oder Joghurt unter. Fertig!
  • Gewürze wie Zimt, Muskat, Nelke, Kardamom, Kurkuma, Ingwer oder Vanille passen ebenfalls hervorragend in den Haferbrei und pushen sowohl seinen Geschmack als auch die wohltuende Wirkung. Klassisch-ayurvedische Gewürze passen besonders gut zu Porridge, denn sie regen den Stoffwechsel an und regulieren die Verdauung, während dir die warme Hafermahlzeit die nötige Energie für einen langen Tag gibt.
  • Richtig lecker schmeckt auch herzhaftes Porridge, das geschmacklich ein wenig an Risotto erinnert – zum Beispiel mit Kürbis, Birne und Gorgonzola oder mit Spinat und Pilzen.

Du kannst bei der Zubereitung deines Porridges übrigens nicht nur die Art der Flüssigkeit variieren, sondern auch die der Flocken: Vor allem für Porridge-Freunde, die kein Gluten vertragen, bieten sich hier viele Alternativen. So kannst du beispielsweise aus den jeweiligen Flocken ein Porridge aus Reis, Buchweizen oder Hirse zubereiten. Ebenfalls geeignet sind Amaranth- oder Quinoa-Flocken sowie Flockenmischungen aus unterschiedlichen Getreiden. Wer Gluten verträgt, kann beispielsweise ein Dinkel-Porridge ausprobieren. Ob süß oder herzhaft, warm oder kalt: Experimentiere einfach mit deinen Lieblingszutaten und entdecke deine Lieblings-Rezepte! Angerichtet in einer hübschen Keramikschale , einem Teller oder einer kleinen Schüssel und verziert mit bunten Toppings deiner Wahl geht mit einem Porridge einfach die Sonne auf – und das nicht nur am Morgen!

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